Der erste Bergheimer Torwächter ist bereits 1441 urkundlich erwähnt.

Die heutige Funkengarde ist jedoch eine Persiflage der alten Bergheimer Stadtsoldaten am Ende des 18. Jahrhunderts. Eigentlich ist der Begriff „Soldaten“ irreführend, denn sie waren eine Art berittene Polizei, eine Einheit der so genannten Jülicher Landdragoner in den kurkölnischen Farben rot und grün.

Die Funken tragen einen Seidlitz mit grün-weißem Federbusch, ein Bandeleer mit Patronentasche um die Schulter und ein Jabot aus feiner Spitze mit ihrem Halsorden. In der Hand eine Gewehrimitation, lapidar "Knallbüchse" genannt, bzw. kölsch verkürzt "Knabüs". 

Lediglich der Kommandant sticht mit seinem rot-grünen Federbusch aus der Masse heraus. Die Dienstränge sind an den Schulterstücken abzulesen, angefangen vom Funkenrekrut bis hoch zum Generalfeldmarschall. 

Der Bannerhär mit goldenem Ringkragen trägt stolz die Standarte und der Funkenkoch seine überdimensionale Suppenkelle bzw. seinem Rührbesen. 


Die Funkenkompanie (kölsch: "Knubbel") wird komplettiert vom Spieß,

dem Mädchen für alles, und dem Corpsadjutanten,

der rechten Hand des Kommandanten.